Schulwälder für West-Afrika - Kinderwälder weltweit (SCHULWÄLDER FÜR WESTAFRIKA e.V.; DED; Schulen aus Göttingen und Ganderkesee / Schulen in Ghana; Youth Environmental Club, Ghana)

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Entstehung/Aktivitäten

Dr. Sam Essiamah initiierte im Jahre 1995 das Projekt „Baumpflanzung auf Schulhöfen in Ghana“, bei dem vor allem durch deutsch-ghanaische Schulpartnerschaften die Bepflanzung von Schulgeländen und Schulhöfen umgesetzt werden soll. Die zugrundeliegende Idee besteht darin, dass Schüler die Pflanzen und Pflegen der Bäume erlernen sollen, um dabei ein Gefühl für die Bedeutung des Regenwaldes entwickeln. Auf diesem Wege soll auch die Bevölkerung zu einer anderen Einstellung zum Wald gebracht werden.
Ein wichtiges Ziel ist es, die Kinder in Ghana auf die Problematik der Regenwaldzerstörung aufmerksam zu machen und sie zu einem bewussten, wirtschaftlichen Umgang mit dem einheimischen Wald anzuregen.

Schulhof der "Nyakrom Methodist Pry "
Im GLOBOLOG-Projekt stehen zur Zeit die folgenden Aktivitäten an:

Erweiterung des schon bestehenden Kinderwaldgeländes des Haus Hoher Hagen durch das Globale Lernen. Entwicklung von Schautafeln die erlebnisorientiert die Problematik der weltweiten Waldabnahme zum Thema haben mit dem Schwerpunkt Ghana.

Erweiterung des Umweltbildungskonzept durch die Aspekte des Globalen Lernens erweitert zu einem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung, um gezielte Bildungsangebote für Schulen, Lehrerfortbildungen und in der Erwachsenenbildung anbieten zu können.

Impulse und Anregungen für neue Schulpartnerschaften wie am Beispiel der Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee entstehen.

Ansprache neuer Schulen.

Auf dem Weg zum Dettinger Wald
Das Projekt begann im Jahre 1995 mit 4 Grundschulen in Ghana. Zielgruppen in Ghana sind deshalb Schulkinder im Alter von 6 bis 16 Jahren sowie Lehrer und Lehrerinnen in Zusammen-arbeit mit dem Verein Jugend und Umwelt e.V. in Ghana.
Je nach Schulhofgröße pflanzen und betreuen die Kinder ca. 300 - 400 gestiftete Setzlinge unter Aufsicht der Lehrerkräfte Mittlerweile pflanzen und betreuen 66 Grundschulen die gestifteten Setzlinge auf ihren Schulgeländen. Erste Erfolge sind bereits zu beobachten: Die zu Beginn des Projekts gepflanzte Schattenbäume erreichen bereits eine Höhe von 2 m und mehr.
Da über 70% des Energiebedarfs in Ghana durch Brennholz gedeckt wird, ist die Bereitstellung alternativer Energiequellen unerlässlich, um den langfristigen Erfolg von Wiederaufforstungen sicherzustellen. Um Abholzungen in Dorfnähe zu verhindern, wird seit 1997 durch ein weiteres Projekt die Einführung von Solarkochern und –Lampen in den Schulen fördert. Den Kindern wird die Sonne als alternativer Energieträger erklärt.

Unterricht unter Bäumen wie in früheren Zeiten (2002)



Zuletzt geändert: 30.05.2016 11:15