Hildesheim - N`Djamena: Hilfe zur Selbsthilfe (Hildesheimer Netz / Commission Nationale Tschadienne pour l`UNESCO, Université de N`Djamena, Université Populaire)

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Ergebnisse/Materialien

Berichte

Publikationen

Tagungsbände der wissenschaftlichen Symposien:

  • Tagungsband: Herward Sieberg / Jos Schnurer, Hrsg., "Ich bin völlig Africaner und hier wie zu Hause..." F.K.Hornemann (1772 - 1801). Begegnungen mit West- und Zentralafrika im Wandel der Zeit; Hildesheimer Universitätsschriften, Bd. 7, Hildesheim 1999, 204 S.
  • Tagungsband Gerhard Meier-Hilbert / Jos Schnurer, Hrsg.: "Hornemann in Siwa. 200 Jahre Afrikaforschung", a.a.o., Bd. 11, Hildesheim 2002, 214 S.
  • Tagungsband: Gerhard Meier-Hilbert / Jos Schnurer, in Vorbereitung, 2003

Materialien

Spezielle Anschauungs- und Ausstellungsmaterialien können ausgeliehen werden.

Besonderheiten

Das Partnerschaftsprojekt "Hildesheim - N`Djamena: Hilfe zur Selbsthilfe" ist im wesentlichen gekennzeichnet durch die Verbindung von Partnerschaftshilfe und -kooperation, durch die Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Initiativen (Schulen - NGO - soziale Einrichtungen - Fachhochschule - Universität).

Das HILDESHEIMER NETZ (HiZ) ist dabei, sich zu einer Informations-, Kooperations-, Koordinierungs- und Forschungseinrichtung bei der Entwicklungszusammenarbeit zwischen deutschen und tschadischen Partnerschaftsprojekten zu entwickeln. Es ist geplant, an der Universität Hildesheim eine "Hornemann-Professur" einzurichten, bei der jeweils für ein Semester WissenschaftlerInnen von nord-, zentral- und westafrikanischen Hochschulen über Fragen der interkulturellen und entwicklungspolitischen forschen.

Die Begegnungen mit den Partnern vollzieht sich zum einen durch die Zusammenarbeit bei den Symposien und Fachtagungen hier bei uns und durch Projektbesuche in der Republik Tschad.

Im November 03 wird voraussichtlich eine Professoren-Studentengruppe der Fachhochschule Hildesheim zu einem Projektaufenthalt nach N`Djamena fliegen und so die Kontakte festigen.



Internet- und E-Mail-Kontakte verlaufen bisher nur sporadisch, da die technische Ausstattung der Partner in Tschad nur begrenzt vorhanden ist und die energietechnischen Voraussetzungen die Möglichkeiten dieser Kommunikation einschränken. Es ist deshalb geplant, den Partnern an der Universität N`Djamena behilflich zu sein, eine Fotovoltaik(Solar)-Anlage zu installieren.

Die unterrichtliche Einbindung der Projektarbeit im Rahmen des fächerbezogenen und -übergreifenden Interkulturellen und Globalen Lernens gewinnt durch die Verbindung von historischem (der eine Schritt des "Hildesheimer Spagats": Friedrich Konrad Hornemann) und entwicklungspolitischem Lernen (Was haben die Menschen in der sogenannten Dritten Welt mit uns Hier und Heute zu tun) eine besondere Bedeutung.

Beim Projekt HiZ/HiS kooperieren wir mit zahlreichen staatlichen, kommunalen, privaten und NGO-Partnern in der Region Hildesheim, in Deutschland, Europa und Afrika. Die Kommunikationssprachen sind Französisch, Englisch und Deutsch. Das Projekt finanziert sich ausschließlich durch Sponsoring.

Angebote

Beim Projekt ist die Mitarbeit von Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen erwünscht. Dabei besteht die Möglichkeit, dass jeder einzelne Kooperationspartner eigene Kontaktadressen von Schulen und Organisationen in der Region N`Djamena und in der Republik Tschad insgesamt erhält und so ein eigenes Partnerschaftsprojekt aufbauen kann.



Das HiZ verfügt mittlerweile über vielfältige Kontakt-Adressen, Literaturhinweisen und Erfahrungsberichten, die zur Verfügung gestellt werden können.

In Arbeits- und Fachtagungen werden die Informationen und Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsame Projekte abgesprochen.